MÜNCHEN „Bayern ist nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter das Tourismusland Nummer eins in Deutschland. Nicht nur die Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen, Inzell und am Königssee haben für Rekorde gesorgt, sondern auch die ersten amtlichen Ergebnisse im Wintertourismus in Bayern. Sehr gute äußere Wetterbedingungen in Verbindung mit dem qualitativ hochwertigen Angebot unserer Destinationen und Tourismusbetriebe haben diese Bilanz ermöglicht“, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die ersten vorläufigen Zahlen zum Bayerntourismus im Januar und Februar 2011.
Bei den Ankünften wurde mit 3,5 Millionen ein Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt, die Zahl der Übernachtungen lag mit 9,7 Millionen um zwei Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Getragen wurde der Boom insbesondere von der positiven Entwicklung im Städtetourismus. Bayerns Städte konnten bei den Ankünften einen Zuwachs von 12,6 Prozent und bei den Übernachtungen ein Plus von 11,4 Prozent verzeichnen. Vor allem Gemeinden mit mehr als 100 000 Einwohnern profitierten überdurchschnittlich vom Gästeaufkommen. Im Aufwind befindet sich auch die weiß-blaue Hotellerie. Die Gästeankünfte stiegen um 10,1 Prozent auf fast drei Millionen, die Zahl der Übernachtungen kletterte um 6,2 Prozent auf 6,8 Millionen. Ein Gutteil des Erfolges basiert auf der zunehmenden Begeisterung ausländischer Gäste für den Freistaat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum kamen 7,8 Prozent mehr ausländische Gäste nach Bayern und generierten ein Plus von 8,8 Prozent bei den Übernachtungen.
„Der positive Trend im Incoming-Tourismus wie im gesamten Bayerntourismus hält auch zu Jahresbeginn 2011 weiter an. Die Tourismuskonjunktur im Freistaat zeigt sich in den ersten Wochen des Jahres erfreulich robust. Das ist vor allem deshalb für unsere Destinationen und Betriebe positiv, weil der Wintertourismus eine der tragenden Säulen im Bayerntourismus ist. Rund 40 Prozent der Übernachtungen in Bayern finden im Winterhalbjahr statt. Zudem geben unsere wintersportaktiven Gäste überdurchschnittlich viel Geld in den Urlaubsorten aus. Hinzu kommen noch die Ausgaben der Wintersport-Tagesgäste, die deutlich über den Ausgaben aller Tagestouristen liegen. Wintersport und Wintertourismus sind damit für Bayern wichtige Einnahmequellen. Insgesamt haben wir eine sehr gute Ausgangsbasis für das Sommerhalbjahr und das gesamte Tourismusjahr 2011“, betont Zeil abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 164/11